Colombo – Die besten Anlaufstellen für die Stadtbesichtigung

Anreise nach Colombo und Unterkunft

Die Anreise von Negombo nach Colombo erfolgte mit einem Uber Taxi für knapp 2300 Rs.

Übernachtet haben wir eine Nacht in der Unterkunft Lilac by Seclusion. Diese liegt ca. 4 km entfernt vom Bahnhof Colombo Fort. Direkt nach Check-In sind wir zum Bahnhof (per TukTuk 150 Rs) und haben uns Sitzplätze für die Zugfahrt nach Habarana in der zweiten Klasse reserviert (600 Rs p.P.)

Im Hotel haben wir die Empfehlung bekommen im Restaurant „The Cafe on the 5th“ zu Abend zu essen. Das war eine super Entscheidung und ein super Tipp, den ich jedem nur ans Herz legen kann. Das Essen war mit das Beste was wir in ganz Sri Lanka gegessen haben und die Preise sind wirklich günstig (2200 Rs komplett  mit 2 Hauptgerichten, Getränken, Nachtisch und 2 Milchshakes). Der einzigste Nachteil war, dass es keine normalen Kaltgetränke gibt. Nur Fruchtsäfte, Wasser oder Milchshakes. Dies ist häufig der Fall in Sri Lanka. Gerade Alkohol wird sehr selten ausgeschenkt, da die Restaurants eine sehr teure Lizenz benötigen, die sich kein kleines Restaurant leisten kann. Oder es gibt Restaurantsbesitzer, die die entsprechenden Personen schmieren…. oder es gibt Bier aus einem Teeservice 😉

Gegenüber vom Bahnhof befindet sich das Handelsviertel. Je Seitenstraße gibt es verschiedene Themen von Elektro über Stoffen bis hin zu Lebensmitteln. Es gibt wirklich alles. Dort herrscht ein riesiges Treiben, da die Straßen nicht gesperrt sind und Autos wie auch TukTuks sich durch die Mengen drängen.


Gangaramaya Park + Tempel

Der Park auf dem See hat uns super gut gefallen. Bis 17:00 Uhr darf jeder kostenlos über die Brücke den Park betreten. Im Park selbst laufen sehr viele Enten und sogar weiße Hasen rum. Leider sehen die meisten Tiere nicht sehr gesund aus…

Der Tempel liegt in etwa 300 m vom Park entfernt. Im Tempel selbst ist man abgeschottet vom Straßenlärm. Der Eintritt kostet 600 Rs p.P. und die Schuhe müssen ausgezogen werden.

Der Tempel selbst wirkt etwas unstrukturiert. Auch hatten wir das Gefühl, dass es eine Ansammlung von wirklich allem Kitsch ist, was es hier bei uns in 1€-Geschäften zu kaufen gibt. Von blinkenden über glitzernde Buddha und Statuen ist alles dabei. Auch gibt es einige Oldtimer, wobei ich den Sinn darin nicht so recht verstanden hatte. Leider war auch keiner anwesend, den man hätte fragen können. Als wir dort waren, wurde im Tempel auch gearbeitet oder renoviert (in der Halle), was wiederum mit lautem Lärm verbunden war.

Seema Makala Tempel

Für den Eintritt sind wieder weitere 200 Rs p.P. notwendig. Wir selbst haben den Tempel auf dem See nicht betreten, da man von außen schon erkennen konnte, dass es erneut wieder einige Buddha Statuen zu bewundern gibt.

 Viharamahadevi Park

Hierbei handelt sich um einen riesigen Park, in dem sich auch gerne die Einheimischen treffen. Es war schwierig eine Bank im Schatten zu finden, aber ganz zu Schluss sind wir doch noch fündig geworden.

Es macht Spaß die vielen Streifenhörnchen zu beobachten und die Natur auf sich wirken zu lassen. In einer Baumkrone konnte man locker 100 kopfüberhängende, schlafende Flughunde beobachten.

National Museum of Natural History

Wir hatten aufgrund der eher durchschnittlichen Bewertungen auf Tripadvisor beide kein Interesse das Museum zu besuchen, deswegen können wir hierzu keine Bewertung abgeben.

Da Colombo selbst nicht wirklich viel zu bieten hat, kann es eine Alternative sein dieses Museum zu besuchen. Laut meinen Recherchen kostet der Eintritt 600 Rs p.P., wobei das Fotografieren nochmal extra 250 Rs kosten soll. Es muss jeder für sich selbst entscheiden, ob das Museum einen Besuch wert ist oder nicht.