Negombo – Der ideale Strandaufenthalt nach einer langen Anreise

Anreise nach Negombo, die Unterkunft und Bilder vom Strand

Unsere Ankunftszeit am Flughafen Colombo war aufgrund von Verspätung wegen Gewitter in Doha 06:00 Uhr morgens anstatt 03:25 Uhr. Wir hatten uns von Deutschland aus bereits zwei Nächte im nahe gelegenen Negombo im Gasthaus Milano Residencies gebucht. Zwei Nächte daher, weil wir keine Lust hatten auf unser Zimmer bzw. den frühest möglichen Check-In zu warten.

Vom Flughafen aus sind wir per TukTuk für 1000 Rs zu unserem Gasthaus gefahren worden. Hier mein Tipp einfach aus dem Flughafengelände raus laufen, sonst kostet die Fahrt 1500 Rs im TukTuk und 2000 Rs im Taxi. Es ist schwierig an den „Schleppern“ vorbei zu laufen, da wirklich eine Menge los ist und man sich Euch teilweise direkt in den Weg stellt.

Das Gasthaus ist etwas hellhörig und nichts besonderes, aber für einen Preis von 25,00€ pro Nacht inkl. Frühstück absolut akzeptabel. Wir hatten uns für einen Zwischenstopp in Negombo entschieden, da wir nach der langen Anreise erstmal etwas am Strand ausspannen wollten. Viele reisen auch direkt weiter Richtung Kandy oder in den Süden.

Negombo Milano Residence

Die Stadt und der Strand

Negombo selbst hat nichts Interessantes zu bieten. Der Zwischenstopp ist tatsächlich nur für eine kurze Entspannung am Strand hilfreich.

Leider, wie fast überall in Sri Lanka, war der Strand relativ dreckig und es wird viel gebaut. Das kann zum einen an der schon beginnenden Nebensaison liegen, aber zum anderen auch daran, dass Sri Lanka immer mehr als Reiseziel interessant wird. In den letzten 4 Jahren hat sich der Tourismus verdoppelt (Quelle: srilanka-botschaft) und wird sich in den nächsten Jahren weiter erhöhen.

Selbst an dem fast leeren Strand laufen viele Strandverkäufer rum, die uns zum Fischen und zum Kayak fahren mitnehmen oder uns einfach Souvenirs verkaufen wollten. Auch Fotos mit einem Affen wurden uns angeboten.

An einem Abend gab es eine riesen Beachparty in Negombo. Hunderte Autos, TukTuks, Motorräder und tausende Leute haben sich am Strand versammelt. Die Atmosphäre war der Wahnsinn. Der „Motorradclub“ hat nacheinander seine Motorräder präsentiert, indem unter Vollgas versucht worden ist, so viel Sand wie möglich auf zu wirbeln. Dem einen hat es gefallen, dem anderen – unter anderem uns – eher weniger. Leider roch es stark nach Abgasen. Diese Beachparty wird wohl in den Zeitungen einmal im Monat angekündigt, so hatten wir Glück das Spektakel live erleben zu dürfen.

Die Restaurants waren für singhalesische Verhältnisse relativ teuer. Wir haben hier für ein einfaches Abendessen inkl. 2x Soda ca. 3000 Rs bezahlt.